Frischer Wind im Restaurant. Ein Gespräch mit dem neuen Leiter Danny Hofmann.

09.01.2018 15:48
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Freudige Nachrichten für unseren Stefan – er wird demnächst Papa - bedeuten gleichzeitig einen „Ortswechsel“. In seine Fußstapfen als Restaurantleiter tritt Danny Hofmann, dem der Beruf quasi in die Wiege gelegt wurde. Wie es dazu kam? Wir servieren Ihnen ein paar persönliche Schmankerln des sympathischen Restaurantfachmanns:  

„Schon meine Eltern betrieben in Thüringen eine Gaststätte. Und auch mein Bruder ist als Koch im Tourismus verankert. Die Entscheidung für mich hieß Grafikdesign oder Gastronomie. Doch ehrlich gesagt, fiel mir diese nicht besonders schwer.“

Die Ausbildung führte Danny dann schnell nach Tirol:

„Ich habe meine Lehre quasi „um die Ecke“ in Seefeld absolviert, im Hotel Lamm. Danach ging es ins Salzkammergut nach Fuschl, wo ich in einem Vier-Stern-Hotel Erfahrungen sammeln konnte. Doch schon bald zog es mich zurück nach Tirol. Im Quellenhof bin ich mittlerweile schon seit 10 Jahren. Und jetzt freue ich mich sehr auf diese neue Herausforderung.“

Was das für ihn konkret bedeutet:

„Als Restaurantleiter bin ich natürlich für mein Team verantwortlich – das sind immerhin mehr als 25 Personen, inklusive dreier Lehrlinge. Es geht einerseits darum, die Dienste optimal einzuteilen und bei Fragen zur Seite zu stehen. Auf der anderen Seite gilt es, den optimalen Service zu bieten. Sei es nun für jeden Gast den optimalen Platz im Restaurant zu finden oder als erster Ansprechpartner bei besonderen Wünschen wie auch bei Beschwerden zur Stelle zu sein.“

Im Quellenhof fällt das nicht schwer:

„Genauso wie die Gäste schätze ich die familiäre Atmosphäre im Quellenhof. Denn sie trägt dazu bei, dass überdurchschnittlich viele langjährige Mitarbeiter im Hotel arbeiten. Weiterbildung wird von den Vorgesetzten gefördert, Engagement besonders geschätzt. Dank schöner Mitarbeiterwohnungen können auch wir in unserer Freizeit die einmaligen Möglichkeiten in Leutasch nützen – ich bin z.b. selbst ein begeisterter Mountainbiker.“  

Stichwort Freizeit – diese muss man sich oft anders einteilen. Was man noch braucht, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein:

„Neben der fundierten Ausbildung braucht es auch persönliches Interesse und vor allem Leidenschaft. Man muss immer am Ball bleiben, neugierig sein und vorankommen wollen. Flexibilität – z.b. die Freizeit oder den Urlaub dann zu genießen, wenn andere arbeiten - und ein „dickes Fell“ sind gefragt. Der Gast darf auf keinen Fall spüren, wenn man mal einen schlechten Tag hat. Und natürlich muss man den Kontakt mit den Gästen mögen – das ist überhaupt die Grundvoraussetzung.“

In der Freizeit geht es in Leutasch in die Natur und aufs Rad – und im Urlaub?

„Im Urlaub suche ich meist den Kontrast zu den Bergen. Also Sonne, Meer und Strand. Und ja, da schau ich natürlich auch mal genau hin, wie es anderswo funktioniert. Auf der anderen Seite bin ich mit Sicherheit auch toleranter, weil ich genau weiß, wie stressig es manchmal hergehen kann.“

Wobei für Dannys Lieblingsspeisen das Meer keine so große Rolle spielt…

„Ich probiere natürlich alles – um auch für unsere Gäste jederzeit fundierte Auskünfte über unsere Küche parat zu haben.  Auch wenn ich mich selbst eher selten für Fisch entscheide“, so Danny schmunzelnd.

 

 

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